SATZUNG

§ 1

Der am 23.10.1920 gegründete und am 25.10.1945 neugegründete Verein führt den Namen "Sportverein 1920 Teutonia Wallroth" und hat seinen Sitz in 36381 Schlüchtern-Wallroth. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§ 2

Zweck und Aufgaben

  1. Der Sportverein Wallroth verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in der gültigen Form und dient der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Leibesübungen auf Grundlage des Amateurgedankens.
    1. Er will insbesondere seine Mitglieder
      durch Pflege des Sports nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit unter Ausschluss aller parteipolitischen, konfessionellen und rassischen Gesichtspunkte körperlich und sittlich kräftigen;
    2. durch die Pflege der Freundschaft und Kameradschaft miteinander verbinden;
    3. über die freiwillige Unterordnung unter die Gesetze des Sports auf breitester volkstümlicher Grundlage zu einer Gemeinschaft für die Erhaltung und Hebung der Volksgesundheit zusammen führen. Der Jugend gilt dabei die besondere Aufmerksamkeit.
       
  2. Der Verein erkennt als Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V. (LSBH) für sich und seine Mitglieder vorbehaltlos die Satzung des LSBH und die Satzungen der für ihn zuständigen Fachverbände an.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein arbeitet gemeinnützig. Seine Mitglieder haben nicht Anteil an seinem Vermögen. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich. Das Vermögen dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken des Sports.
     
  2. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
     
  3. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 5

Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat:
    1. ordentliche Mitglieder
    2. Ehrenmitglieder
    3. Jugendmitglieder
       
  2. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und die Satzung des Vereins anzuerkennen.
     
  3. Zu Ehrenmitgliedern können von der Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.
     
  4. Minderjährige können die Mitgliedschaft erwerben, wenn ihre Erziehungsberechtigten (Eltern, Vormund) den Aufnahmeantrag unterschreiben und zugleich bestätigt haben, dass sie einverstanden sind, wenn der Minderjährige nach ausreichender Vorbereitung auch an Wettkämpfen teilnimmt.
    Jugendliche von 14 - 18 Jahren werden in einer Jugendabteilung, Schüler unter 14 Jahren in einer Schülerabteilung zusammengefasst.

 

§ 6

Erwerb der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses, dass keine Bedenken gegen die sportliche Betätigung bestehen, abhängig zu machen.
Wird die Aufnahme abgelehnt, so ist dies zu begründen. Die Mitgliederversammlung kann durch einfache Stimmenmehrheit eine Ablehnung rückgängig machen.

 

 

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Tod,
  2. durch freiwilligen Austritt, der dem Vorstand anzuzeigen ist,
  3. durch Ausschluss (siehe § 11).

 

§ 8

Mitgliedschaftsrechte

  1. Ordentliche und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung des Stimmrechtes mitzuwirken. Nach Erreichen des 18. Lebensjahres sind sich auch wählbar.
     
  2. Jugendmitglieder von 14 - 18 Jahren besitzen in der Mitgliederversammlung Stimmrecht, Jugendliche unter 14 Jahren nicht.
     
  3. Alle Mitglieder haben das Recht, sämtliche Einrichtungen des Vereins zu benutzen.
     
  4. Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes, eines vom Verein bestellten Organes, eines Abteilungsleiters oder Spielführers in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde an den Vereinsvorstand oder die Mitgliederversammlung zu.
     
  5. Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als 6 Monate seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, bis Erfüllung.

 

§ 9

Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

  1. den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen,
     
  2. den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe in allen Vereinsangelegenheiten, den Anordnungen des Abteilungsleiters und des Spielführers in den betreffenden Sportangelegenheiten Folge zu leisten,
     
  3. die Beiträge pünktlich zu zahlen, und zwar halbjährlich bei Barzahlung an den Kassierer. Wird der Betrag durch das Mitglied auf ein Vereinskonto überwiesen, so muss der Jahresbeitrag bis Ende September entrichtet sein,
     
  4. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln,
     
  5. auf Verlangen des Vorstandes ein ärztliches Unbedenklichkeitsattest vorzulegen.
     
  6. zur Instandhaltung aller vom Sportverein genutzten Einrichtungen können vom Vorstand Arbeitsstunden angesetzt werden, an denen nach Möglichkeit alle Mitglieder teilnehmen sollen. Bei Verhinderung ist der Vorstand zu benachrichtigen.

 

§ 10

Mitgliedsbeitrag

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge (und evtl. des Aufnahmebeitrages) werden von der Ordentlichen Mitgliederversammlung (Generalversammlung) festgesetzt. Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden, und zwar für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben dienen.
 

 

§ 11

Strafen

  1. Zur Ahndung von Vergehen, vor allem im sportlichen Betrieb, können vom Vorstand folgende Strafen verhängt werden:
    1. Verweis
    2. Geldbuße bis zu 50,00 DM / 25,56 Euro
    3. Sperre
       
  2. Durch den Vorstand können Mitglieder ausgeschlossen werden, und zwar
    1. bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung,
    2. wegen Unterlassungen oder Handlungen, die sich gegen den Verein, seine Zwecke und Aufgaben oder sein Ansehen auswirken und die in besonderem Maße die Belange des Sports schädigen,
    3. wegen Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane.

Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Zustellung des Ausschlussbescheides das Recht der Berufung an die vom Vorstand innerhalb eines Monats einzuberufende Mitgliederversammlung zu, deren Entscheid endgültig ist. Von dem Zeitpunkt ab, an dem das auszuschließende Mitglied von der Einleitung des Ausschlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die Mitgliedschaftsrechte und das Mitglied ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung befindlichen Vereinsgegenstände unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.

 

 

§ 12

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand (§ 13)
  2. Die Mitgliederversammlung (§ 14)

 

 

§ 13

Der Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus mindestens 3, höchstens jedoch 5, gleichberechtigten Personen, die den Vorstand i.S. des § 26 BGB bilden. Hiervon sind jeweils zwei gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.
     
  2. Der erweiterte Vorstand in Form von Beisitzern besteht aus bis zu 5 Personen.
     
  3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen.
     
  4. Der geschäftsführende Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sports zu erfolgen. Bei Ausgaben des normalen Geschäftsbetriebes genügt Beschlussfassung des Vorstandes. Größere Ausgaben müssen vor ihrer Tätigkeit dem Grunde und der Höhe nach durch die Mitgliederversammlung genehmigt sein. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen mindestens dem Grunde nach genehmigt sein.
     
  5. Die Vereinskasse wird von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes verwaltet. Er führt die Mitgliederliste, erhebt die Mitgliedsbeiträge, verwaltet die Vereinsmittel und führt Rechnung hierüber. Er ist dafür verantwortlich, dass die Beiträge rechtzeitig eingezogen werden. Einnahmen und Ausgaben sind fortlaufend in die Kassenbücher einzutragen, so dass sich jederzeit der Stand der gesamten Kassenverhältnisse genau übersehen lässt.
     
  6. Der geschäftsführende Vorstand ist verpflichtet, Voranschläge für jedes Geschäftsjahr aufzustellen.
     
  7. Der Vorstand muss mindestens 6 mal im Jahr zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Sitzungen des Vorstandes sind öffentlich, sofern nichts anderes beschlossen. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen, ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Vorstandsmitgliedern erfolgen.
     
  8. Ein Mitglied des geschäftsführenden oder erweiterten Vorstandes hat über Vorstandssitzungen und über Versammlungen ein Protokoll zu fertigen. Darin sind der Gang der Versammlung im allgemeinen, die Anträge und Beschlüsse im Besonderen festzuhalten.
     
  9. Der geschäftsführende Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt worden ist.
     
  10. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden.

 

§ 14

Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einzuberufende Versammlung aller Mitglieder. Sie ist oberstes Organ des Vereins.
     
  2. Die ordentlich Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt und soll im Monat Januar einberufen werden. Die Einberufung muss spätestens 2 Wochen vor dem Termin durch Veröffentlichung in der Presse erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten muss:
    1. Jahresbericht des Vorstandes
    2. Bericht der Kassenprüfer
    3. Beschlussfassung über die Voranschläge und die Rechnungslegung für das Geschäftsjahr
    4. Entlastung des Vorstandes
    5. Neuwahlen (alle 2 Jahre)
    6. Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und Anträge der Mitglieder, die bei einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes eingereicht werden müssen.
       
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn dies im Interesse des Vereins liegt oder schriftlich durch begründeten Antrag von mindestens der Hälfte der Mitglieder verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens 3 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Die Einladung soll 2 Wochen, muss aber spätestens 1 Woche vorher durch Veröffentlichung in der Presse erfolgen und zwar unter Angabe der Tagesordnung.
     
  4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied ab 14 Jahre eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der 2/3 Mehrheit. Wahlen erfolgen durch Handaufheben, wenn nur 1 Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche Abstimmung muss erfolgen, wenn 2 oder mehr Mitglieder kandidieren, und zwar durch Stimmzettel.
    Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu schriftlich vorliegt.
    Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss oder ein Wahlleiter zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis bekanntzugeben.

 

 

§ 15

Kassenprüfer

Den Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.

 

 

§ 16

Ausschüsse

Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach den Weisungen des Vorstandes die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Vorsitzender der Ausschüsse ist ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

 

 

§ 17

Sportabteilungen

Die aktiven Mitglieder werden nach den einzelnen Sportarten in Abteilungen zusammengefasst. Jede Abteilung wird in einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Abteilungsleiter geführt.

 

 

§ 18

Jugendabteilung

Für alle Sportarten, die im Verein betrieben werden, sollen Jugendgruppen gebildet werden.

 

 

§ 19

Ehrungen

  1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches Mitglied durch eine Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Für den Beschluss ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche Mitgliederversammlung ausgesprochen werden.
     
  2. Ordentliche Mitglieder und andere Personen, die sich besondere Verdienste um den Sport oder um den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Vereins-Ehrennadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluss Ehrennadeln wieder aberkennen, wenn ihre Besitzer rechtswirksam aus dem Verein, dem Landessportbund Hessen e.V., einem Fachverband oder einer anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden sind.
    Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.

 

 

§ 20

Auflösung

Über die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder die Hälfte der Mitglieder dies schriftlich beantragt. Auf der nach ordnungsgemäßer Einberufung stattfindenden Generalversammlung ist der Antrag zu begründen. Die Auflösung erfolgt, wenn 3/4 der anwesenden Mitglieder dem Antrag zustimmen.
Bei Auflösung des Vereins fällt sein zu diesem Zeitpunkt vorhandenes Vermögen nach Abzug aller Verbindlichkeiten an die Stadt Schlüchtern, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

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“Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.”
Marco Rehmer (u.a. Hertha BSC Berlin).

 

 


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